Zum Inhalt springen
Junge Union SachsenJunge Union Brandenburg
– zur Startseite
JU Sachsen & JU Brandenburg

Lappen ohne Luxuspreis.

Mobilität darf kein Luxus sein. Wir treiben die Reform mit, für einen bezahlbaren, moderneren und weiterhin sicheren Führerschein.

Fahrschule Zukunft

04.000

Was der Lappen kosten könnte · illustrative Schätzung

Worum geht's?

Mobilität darf kein Luxus sein!

Die Kosten für einen PKW-Führerschein betragen aktuell durchschnittlich 3.400 €. Gerade für junge Menschen stellt dies eine enorme Hürde dar.

Vor allem in ländlichen Regionen ist der Führerschein Voraussetzung für Ausbildung, Job und soziale Teilhabe.

Die CDU-geführte Bundesregierung und der Bundestag arbeiten deshalb aktuell an einer Reform der Regelungen für den Führerscheinerwerb. Durch gesetzliche Änderungen sollen die Kosten vor allem mittels Bürokratieabbau und Digitalisierung gesenkt werden. Ziel ist es, bis Anfang 2027 neue Regelungen auf den Weg zu bringen.

Wir begleiten diese Reform und setzen uns dafür ein, dass die Fahrausbildung wieder bezahlbar und moderner wird und dennoch weiterhin die angehenden Fahranfänger sicher auf die Herausforderungen des Straßenverkehrs vorbereitet.

Fahrschule Zukunft

Runter mit den Kosten, Posten für Posten.

Jede Reform spart an einer konkreten Stelle. Unser Kassenbon rechnet es vor: aus 3.400 Euro werden 2.400 Euro.

Beispielrechnung der Jungen Union, Fahrschule Zukunft: Die Reform senkt die Durchschnittskosten für den Führerschein Klasse B von 3.400,00 Euro auf 2.400,00 Euro, rund 1.000 Euro günstiger.
PostenBetrag
Summe (Ausgangskosten)3.400,00 Euro
Abschaffung der Vorgaben für Unterrichtsräumeminus 100,00 Euro
Üben mit den Elternminus 200,00 Euro
Reduzierung des Fragenkatalogsminus 50,00 Euro
Vollständige Onlineaneignung der Theorieminus 100,00 Euro
Mehr Fahrlehrerminus 100,00 Euro
Mehr Fahrerlaubnisprüferminus 100,00 Euro
Zentrale Onlineabrufbarkeit von Preisenminus 50,00 Euro
Reduzierung der Sonderfahrtenminus 200,00 Euro
Verringerung der Dauer der praktischen Prüfungminus 50,00 Euro
Reduzierung der Fahrstunden im Schaltwagenminus 50,00 Euro
Zu zahlen (nach Reform)2.400,00 Euro

Günstiger heißt nicht unsicherer: Gespart wird an Bürokratie, nicht an der Sicherheit auf der Straße.

Reformen

Die Reformvorschläge im Einzelnen

Im Einzelnen werden folgende Reformvorschläge diskutiert:

Sag uns, was du von den Vorschlägen hältst. Gib jedem eine Schulnote von 1 (super) bis 6 (schlecht).

  • 01

    Einführung einer Möglichkeit, einen Teil der praktischen Fahrausbildung ohne Fahrschule mit einer nahestehenden Person zu absolvieren

    Es soll eine Experimentierklausel geschaffen werden, die es ermöglicht, einen Teil der praktischen Fahrausbildung statt mit der Fahrschule unter Anleitung durch eine andere geeignete, nahestehende Person zu absolvieren.

  • 02

    Reduzierung des Fragenkatalogs

    Der Fragenkatalog für die theoretische Fahrprüfung ist im Laufe der Jahre immer länger geworden und enthält derzeit über 1.100 Fragen. Er soll um rund ein Drittel gezielt auf praxisnahe, verständliche Fragen reduziert werden. Außerdem soll das komplexe Bewertungssystem vereinfacht werden.

  • 03

    Möglichkeit der vollständigen Onlineaneignung der Theorie

    Fahrschüler sollen in allen Fahrerlaubnisklassen die Möglichkeit erhalten, sich das erforderliche Wissen zur Vorbereitung auf die Theorieprüfung ausschließlich online außerhalb der Fahrschule anzueignen. Die Fahrschulen hätten die Wahl: Sie könnten auf die Anmietung oder den Erwerb von Schulungsräumen vollständig verzichten und somit die Kosten für diesen Teil der Ausbildung maximal senken.

  • 04

    Abschaffung der Vorgaben für Unterrichtsräume und Lehrmittel

    Wegen der Möglichkeit des vollständigen Onlineerwerbs des theoretischen Wissens sollen Fahrschulen zukünftig anders als bisher keinen Unterrichtsraum und keinen Bestand an Lehrmitteln mehr nachweisen müssen.

  • 05

    Mehr Fahrlehrer - Erleichterung der Fahrlehrerausbildung und Fahrlehrerfortbildung

    Auch für die Fahrlehrerausbildungsstätten sollen keine Lehrmittel mehr nachgewiesen werden müssen. Darüber hinaus sollen weitere bürokratische Informationspflichten für die Fahrlehrerausbildungsstätten entfallen. Künftig soll es zudem ausreichen, wenn sich Fahrlehrer an mindestens drei Tagen innerhalb von vier Jahren fortbilden.

  • 06

    Höhere Prüfkapazitäten - Mehr Fahrerlaubnisprüfer

    Der Fahrerlaubnisprüfer soll im Verhältnis zum Kraftfahrsachverständigen als eigenständige, das bestehende System ergänzende Qualifikation etabliert werden, um die Prüfkapazitäten zu steigern. Die Anerkennung als Fahrerlaubnisprüfer würde damit künftig kein Ingenieurstudium mehr voraussetzen. Somit würde die Tätigkeit als Fahrerlaubnisprüfer ein breiteres Interessentenfeld ansprechen.

  • 07

    Zentrale Onlineabrufbarkeit von Preisen und Erfolgsquoten

    Die Preisaushang-Pflicht vor Ort in den Fahrschulen wird gestrichen. Die Fahrschulen werden stattdessen verpflichtet, ihre Preise an das Transparenzregister des Bundesministeriums für Verkehr zu melden. In dem Transparenzregister sollen auch statistische Angaben zum Erfolg der praktischen Fahrerlaubnisprüfung in den einzelnen Fahrschulen erfasst werden. Verbraucher- und Vergleichsportale sollen die Möglichkeit erhalten, die Daten aus dem Transparenzregister abzurufen und verbrauchergerecht online aufzubereiten.

  • 08

    Reduzierung der Sonderfahrten

    Aktuell sind in Deutschland beim PKW-Führerschein 12 Sonderfahrten gesetzlich festgelegt (5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Dunkelheitsfahrten). Künftig soll es keine Vorgaben mehr über die Anzahl geben. Damit würde sich Deutschland am EU-Recht orientieren. Dann wäre nur noch geregelt, dass Fahrten über Land, auf der Autobahn und bei Dunkelheit durchzuführen sind. Wie viele Stunden durchgeführt werden, würde allein von den Fähigkeiten des Fahrschülers und der Einschätzung der Fahrlehrer abhängen.

  • 09

    Verringerung der Dauer der praktischen Prüfung

    Die reine Fahrzeit in der praktischen Prüfung soll auf die europarechtlichen Mindestvorgaben von 25 Minuten statt bisher 30 Minuten zurückgeführt werden.

  • 10

    Reduzierung der verpflichtenden Fahrstunden im Schaltwagen

    Um den Führerschein für PKW mit Schaltgetriebe zu erhalten, sind aktuell mindestens zehn Fahrstunden mit Schaltwagen vorgesehen. Künftig sollen sieben Stunden genügen.

Günstiger heißt nicht unsicherer. Wer neu auf die Straße kommt, wird weiter gründlich vorbereitet.

Junge Union

Mitmachen. Jetzt.

Du hast Bock, politisch was zu bewegen? Der Führerschein zeigt: Wenn junge Leute Druck machen, ändert sich wirklich was. Bei der JU gestaltest du solche Themen selbst, mit Leuten in deinem Alter. Werde jetzt Mitglied oder schreib uns einfach auf Instagram und frag, wann das nächste Treffen bei dir ist. Dann bist du dabei.

Mitglied werden

Ab 14 Jahren. Dein Antrag geht automatisch an den JU-Kreisverband bei dir vor Ort.

Junge Union Sachsen & Niederschlesien · Junge Union Brandenburg